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SilKaBen im Weinbau

SilKaBen im Weinbau - Für gesunde Reben und höchste Mostqualität

SilKaBen ist gelistet in der FiBL-Betriebsmittelliste für die ökologische Produktion in Deutschland. Es zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

Dieses Produkt zielt auf die spezifischen Herausforderungen im Weinbau ab: Mehltau-Resistenz, Mostgewicht und späte Behandlungen vor der Lese.

Im Qualitätsweinbau ist das Management von Blattgesundheit und Fruchtreife ein Balanceakt. SilKaBen unterstützt dabei als bioaktives Werkzeug, das weit über herkömmliche Gesteinsmehle hinausgeht.

Ihre Vorteile im Weinbau:

Natürlicher Peronospora- und Mehltau-Schutz: Durch die Anhebung des pH-Wertes auf über 10,0 und die mechanische Barriere der ultrafeinen Partikel, finden Pilzsporen keinen Nährboden. Bei hohem Druck ideal kombinierbar mit minimalen Mengen Kupfer oder Netzschwefel.

Steigerung der Oechsle-Grade: Die verstärkte Chlorophyllbildung und optimierte Assimilation fördern die Zucker- und Aromabildung direkt in der Beere.

Struktur und Härte: Silicium härtet die Beerenhaut und das Laub. Das macht die Rebe widerstandsfähiger gegen saugende Schädlinge wie die Glasflügelzikade und reduziert die Anfälligkeit für Botrytis.

Keine Wartezeit: Behandeln der Reben bis kurz vor der Ernte – SilKaBen ist rückstandsfrei und beeinflusst die Gärbiologie nicht negativ.

Anwendungstipp:
Zur Vorbeugung wird mit einer 0,5%-igen Konzentration gestartet und bei Infektionsdruck auf bis zu 3 % gesteigert. Auch auf eine lückenlose Benetzung der Blattunterseiten achten.

Kulturart / Anwendungsbereich

Dosierung (SilKaBen pro 10L Wasser)

Häufigkeit / Besonderheiten
Vorbeugung und Stärkung 50g (0,5% - "schwach") Alle 7–21 Tage; allgemeine Vitalisierung.
Hoher Infektionsdruck 150g – 300g (1,5-3% - "stark") Bei akutem Pilz- oder Schädlingsrisiko.
Gemüse (Salat, Kohl) 50g (0,5% - "schwach") Wöchentlich bei feuchtem Wetter (v.a. unter Glas).
Tomaten und Gurken 100g bis 300g (1-3% - „stark“) Steigerung von "mittel" (Blüte) zu "stark" (Ernte).
Obstbäume und Beeren 100g bis 300g (1-3% - „stark“) Auch für die Winterspritzung (Stamm/Astwerk).
Bodenverbesserung 100g pro m² (oder 1-2 t/ha) Einmal jährlich im Frühjahr einarbeiten.

Wichtige Praxishinweise

Rührwerk: Spritzbrühe immer in Bewegung halten (Sinkgeschwindigkeit ähnlich wie Schwefel).
Blattunterseiten: Unbedingt mitbehandeln – dort sitzen meist die Schädlinge.
Sonnenschutz: Nicht in der prallen Mittagssonne spritzen (Gefahr von Brennglas-Effekt).
Blütezeit: Während der Vollblüte nicht anwenden, die geruchsbindende Wirkung könnte Bestäuber irritieren.

Wirtschaftlichkeit und Effizienz

PSM-Kosten senken und Erträge sichern – SilKaBen als Synergist im konventionellen Anbau
In der modernen Landwirtschaft stehen Erzeuger vor einer doppelten Herausforderung: Sinkende Zulassungen für Wirkstoffe bei gleichzeitig steigenden Preisen für Pflanzenschutzmittel (PSM). SilKaBen bietet hier eine ökonomische Lösung, die weit über den Bio-Sektor hinausgeht.

Wie Sie Ihre Betriebsmittelkosten optimieren:
SilKaBen wirkt als hocheffizienter Aktivator und Synergist. Durch die ultrafeine Partikelgröße (<0,002 mm) verbessert es die Benetzung und Haftung auf dem Blatt massiv.
Das Einspar-Potenzial: Praxiserfahrungen zeigen, dass die Konzentration chemischer Wirkstoffe bei gleichzeitiger Anwendung von SilKaBen um 20 % bis 70 % reduziert werden kann – ohne Wirkungsverlust.
Resistenzmanagement: Während Chemie oft nur an einem Punkt ansetzt, sorgt SilKaBen für eine physikalische Gewebehärtung. Schädlinge und Pilze werden mechanisch gestresst, was die chemische Wirkung absichert.
Qualitäts-Plus: Neben dem Schutz fördert SilKaBen die Assimilation. Das Ergebnis: Höhere Zuckergehalte, besseres Aroma.

Fazit: SilKaBen ist das „Allzweckwerkzeug“ für den Fachmann, um Chemie einzusparen, Umweltauflagen leichter zu erfüllen und die Rentabilität pro Hektar zu steigern.

Invasive Schädlinge stoppen
Winzer, Obstbauern und Landwirte in Befallsgebieten (Japankäfer, Zikaden).

So werden Japankäfer und Zikaden gestoppt ohne Gift
Invasive Schädlinge wie der Japankäfer oder die Glasflügelzikade verbreiten sich rasant und können ganze Ernten vernichten. Oft greifen herkömmliche Insektizide nicht schnell genug oder sind kurz vor der Ernte nicht mehr zulässig. Hier setzt die physikalische Abwehr von SilKaBen an.

Die Doppel-Strategie gegen invasive Arten:

Die Pheromonsperre (Geruchsmaskierung): SilKaBen ist extrem geruchsbindend. Es überdeckt die pflanzeneigenen Lockstoffe. Die Insekten finden „ihre“ Wirtspflanze nicht mehr und ziehen weiter. Wichtig: Daher nicht in der Vollblüte anwenden, um Bestäuber nicht zu verwirren!

Der „Stein-Effekt“ (Mechanische Abwehr): SilKaBen erhöht den pH-Wert auf der Blattoberfläche auf über 10,0 und überzieht die Pflanze mit einem feinen Mineralfilm. Schädlinge, die sonst weiche, stickstoffgedüngte Pflanzenteile bevorzugen, „beißen auf Stein“ oder können das Gewebe nicht mehr punktieren.

Einsatz-Tipp vom Experten:
Der Erfolg bei invasiven Schädlingen hängt vom Timing ab. Beginnen Sie mit der Anwendung unmittelbar zu den Flug- und Paarungszeiten. Da SilKaBen keine Wartezeiten hat, können Sie Ihre Kulturen bis zum letzten Tag vor der Ernte effektiv schützen.

Zusammenfassung der Kern-Argumente (USPs):

  Wirtschaftlichkeit Invasive Abwehr
Haupt-Argument Kostenersparnis durch Synergie Soforthilfe durch physikalische Barriere.
Wirkung 20-70 % weniger Chemie nötig. Maskierung von Pheromonen und Gewebehärtung
Zusatznutzen Höherer Stärke-/Zuckergehalt. Rückstandsfrei und keine Wartezeiten.
Ziel-Kultur Ackerbau, Kartoffeln, Getreide Weinbau, Obstbau, Sonderkulturen