Silkaben Mineralpulver
Biologisches Spritzmittel für Nutz- und Zierpflanzen
zur physiologischen Stärkung.
Gelistet in FiBL-Betriebsmittelliste (Deutschland)
Gelistet in der FiBL-Betriebsmittelliste für die ökologische Produktion in Deutschland.
Pflanzenhilfsmittel unter Verwendung von Gesteinsmehl, fossilen Meeresalgen und mineralischen Stoffen
SilKaBen Mineralpulver ist ein fein gemahlenes Pflanzenhilfsmittel auf mineralischer Basis (Quarz, Bentonit-Tonmehl und Phymatolithon calcareum) zur physikalischen Stärkung und Kulturenpflege im professionellen Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenbau. Durch die sehr feine Vermahlung (ca. 70 Prozent unter 2 µm) bildet das Produkt einen gleichmäßigen, schützenden Spritzbelag auf den Pflanzenteilen.
Es unterstützt die Gewebehärtung, fördert die pflanzeneigene Stressresistenz gegenüber abio-tischen Witterungseinflüssen und leistet einen Beitrag zur Optimierung von Qualität und Lagerfähigkeit der Ernteerzeugnisse.
Ausgangsstoffe: 48 % Quarzmehl (Siliziumdioxid), 26 % Rotalgen (Lithothamnium calcareum), 18 % Bentonit, 2,5 % mineralischer Schwefel, 2,0% Eisensulfat, 3,5 % Beistoffe
Eigenschaften
- Korngröße: ~70 % < 2 µm, Rest < 20 µm
- Spezifisches Gewicht: ca. 0,8 g/ml
- pH-Wert: 6,0 bis 7,0
Wirkungsweise
Mechanischer Schutz und Gewebestabilität Die feine Partikelstruktur ermöglicht eine deckende Belagsbildung auf Blättern und Früchten. Dies festigt die Gewebestruktur und erhöht die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen äußere mechanische sowie Umweltbelastungen.
Physiologische Unterstützung und Qualität Silizium, Calcium und Spurenelemente fördern die Festigkeit der Zellwände und unterstützen den Stoffwechsel der Pflanze. Dies verbessert die Gewebehärte, die Ausfärbung sowie die Lagerfähigkeit im Nachernteprozess.
Hohe Ergiebigkeit und Haftfestigkeit Aufgrund des geringen spezifischen Gewichts und der großen spezifischen Oberfläche haftet das Produkt langanhaltend auf den Pflanzenteilen. In regenarmen Phasen können die Behandlungsintervalle auf bis zu vier Wochen ausgedehnt werden, was Arbeitszeit und Überfahrten einspart.
Dosierung und Anwendung
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Kultur / Verfahren |
Konzentration (Wasser) |
Aufwandmenge |
Anwendungszeitraum/ Hinweise |
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Vorbeugende Kulturenpflege (Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenbau) |
0,5 % |
50 g / 10 l Wasser |
Ab Vegetationsbeginn alle 7 bis 21 Tage feucht (nicht tropfnass) spritzen. |
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Erhöhter Stressdruck / Witterungsbelastung |
1,5 % bis 3,0 % |
150 g bis 300 g / 10 l Wasser |
Anpassung der Abstände je nach Witterung und Zuwachs. |
Anwendungshinweise
- Spritztechnik: Stets die Blattunterseiten gründlich benetzen. Rührwerk während der Ausbringung eingeschaltet lassen, um ein Absetzen der Schwebstoffe zu verhindern. Auf geeignete Düsenöffnungen achten.
- Witterung: Nicht bei direkter, starker Sonneneinstrahlung oder starkem Wind ausbringen.
- Wartezeiten: Keine gesetzlichen Wartezeiten. Beläge auf essbaren Pflanzenteilen vor der Vermarktung oder dem Verzehr mit Wasser abwaschen.
- Blütezeit: Aufgrund der geruchsbindenden Eigenschaften nicht während der Vollblüte anwenden, um den Zuflug bestäubender Insekten nicht zu beeinträchtigen.
Mischbarkeit und Verträglichkeit
- Mischbarkeit: Gut mischbar mit gängigen Algenbrühen und Pflanzenjauchen.
- Verträglichkeit: Hervorragende Pflanzenverträglichkeit bei sachgemäßer Anwendung gemäß Dosierungsempfehlung.
- Empfehlung: Bei Mischungen mit betriebseigenen Komponenten oder Pflanzenschutzmitteln wird vorab eine Mischprobe im kleinen Maßstab empfohlen. Empfehlungen der amtlichen Beratung gehen vor.
- Sicherheitshinweis (Gefahrstoffrecht): Gefahr! Enthält feinstgemahlenen Quarz. Kann die Lunge schädigen bei langer oder wiederholter Exposition durch Einatmen. Beim Ansetzen der Spritzbrühe und Ausbringen Staubentwicklung vermeiden beziehungsweise Atemschutzmaske (P2/P3) tragen. Für Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahren.