Anwendungsempfehlung unserer Produkte

Für alle Pflanzen (für Sonderkulturen wie: Wein, Kartoffeln und Erdbeeren im Gartenbereich haben wir Sondermerkblätter)

Allgemein

Wir empfehlen für Freiland, Hof und Gärten sowie Gewächshäuser uneingeschränkt den sogenannten „biologischen Anbau“. D.h. die Vermeidung chemischer Pflanzenschutzmittel gegen Insekten und Schadpilze, aber auch wasserlöslicher, schnellwirkender und besonders Stickstoff enthaltender Düngemittel. Dadurch erhält man Pflanzenprodukte, die frei sind von Rückständen der oft giftigen, mit Vorsicht anzuwendenden und meist radikal wirkenden Mittel. Dieser Garten- und Landbau wird in vielen Büchern und Zeitschriften beschrieben, auch wir führen und produzieren entsprechende Literatur. Eine solche Pflanzenpflege funktioniert ausgezeichnet, hat sich bewährt, folgt den Regeln der Natur und sichert gesunde, bekömmliche Erzeugnisse.

Alle unsere Produkte entsprechen den Anforderungen des naturgemäßen Anbaues. Sie bestehen ausschließlich aus natürlichen, abbaubaren Rohstoffen, sind frei von chemischen Verbindungen und stören weder die Pflanzengesundheit, noch das Tier-, Insekten- und Bodenleben. Sie haben sich seit vielen Jahren bewährt. Alle Produkte können sowohl einzeln, als auch in Mischungen miteinander, wie sie z.T. nötig sind, angewendet werden.

Was bezweckt der biologische Anbau? Auf einem gesunden belebten Boden mit möglichst hohem Humusgehalt, Pflanzen wachsen zu lassen, die aus ihren eigenen, natürlichen Widerstandskräften heraus mit Schädlingen und Krankheiten fertig werden und uns zu einer bekömmlichen, gesunden Nahrung oder Frucht verhelfen.

Alle in Großbuchstaben bezeichneten Erzeugnisse sind unsere Produkte oder bei uns erhältlich. Sie werden in einer Informationsbroschüre, Internet, Fachbüchern und Einzelprospekten ausführlich beschrieben. Jede Verpackung enthält eine Analyse und Anwendungshinweise: Jeder Packung liegt eine Gebrauchsanweisung bei. Wir verzichten daher hier auf Einzelheiten und bitten sie ggf. die benötigten Unterlagen bei uns anzufordern.

Die nachfolgenden Empfehlungen sind bewährt und stammen aus der (eigenen) Praxis von über 50 Jahren. Sie sind jedoch auf das jeweilige Anwesen, die üblichen Wetterbedingungen, wie auch auf die gewohnte Arbeitsweise abzustellen. Sie sind deshalb als Anregung anzusehen, die jederzeit abgewandelt werden können.

Bodenbehandlung

Die nachstehend aufgeführten Mittel können, je nach Bodenbeschaffenheit und -zustand einzeln, gemeinsam oder auch nacheinander aufgestreut werden. Man kann sie aufstreuen oder in Wasser verrührt mit Gießkanne, Spritzen und Maschinen aufbringen. Aufstreu auf eine Schneedecke ist günstig. Bei offener Erde sollten sie leicht eingearbeitet werden.

MEISTERDÜNGER: Ein biologischer Volldünger (N-P-K) mit hohem Humus- und Algengehalten. Sehr energiereich. Er wird angewendet, wenn eigener Kompost nicht ausreichend vorhanden ist oder Algengranulat nicht separat gestreut oder flüssig gegeben wird.

SILKABEN MINERALPULVER: Ein Spezialpräparat für viele Zwecke. Anwendung auf dem Boden nur dann, wenn nicht mit Steinmehl, Quarz oder Kalk separat gedüngt wird.

STEINMEHL als unerlässliches Mittel zur Versorgung; QUARZMEHL zur Förderung der Energiebilanz und Blütenbildung.

MEERWUNDER SEETANG GRANULAT zur Spurenelementversorgung intensiv genutzter Böden. Fördert Aroma, Färbung, Geschmack und Haltbarkeit von Pflanzenfrüchten.

MEERESALGENKALK zur Bodenlockerung bei schweren und Säurebindung bei den heute oft sauren Böden.

HORNMEHL zur biologisch richtigen Stickstoffversorgung ertragsarmer Böden. Der Stickstoff fließt langsam, da er erst durch das Bodenleben pflanzenverfügbar wird. Daher sind Düngefehler kaum möglich.

KOMPOSTMEISTER für den schnellen Rottebeginn des Kompostmateriales auch bei kleinen Mengen und kühler Jahreszeit.

Anwendung der Düngemittel

Wichtigstes Düngemittel ist der selbsterzeugte Kompost/Tierdung usw. oder gut käufliche Humusmischungen. Keine Rindenkomposte, keinen Torf oder irgendwelche preiswerte Mischungen unbekannter Herkunft anwenden. Für die Nachdüngung im Sommer ist Flüssigdüngung sehr vorteilhaft. Hier haben sich selbsthergestellte Pflanzenjauchen oder unsere MEERESALGEN mehr bewährt, als der Ausstreu von Festdüngemitteln. Ebenfalls kann man natürlich während der Vegetationszeit, um schnellste Düngeerfolge zu bekommen, Blattdüngung über Spritze, Maschinen oder Gießkanne vornehmen.

Je nach Bodenbedarf wird zusätzlich Snoek STEINEMHL und MEERESALGENKALK aufgestreut. Steinmehl hat so viele günstige Eigenschaften, dass man es, außer bei sehr sandigen Böden, eigentlich immer mitanwenden sollte. QUARZMEHL wird hinzugefügt, wenn Baum- oder Buschobst in der Vergangenheit blühunwillig war. An Stelle von Quarz kann auch Snoek SILKABEN MINERALPULVER genommen werden. Snoek MEERESALGEN SEETANG GRANULAT wirkt auf Aroma, Geschmack und Gesundheit von Gewächs sowie Frucht immer positiv aus. Snoek HORNMEHL oder andere Nährstoffdünger werden nur zurückhaltend gestreut. Die Überversorgung besonders mit Stickstoff macht Pflanzen anfällig. Das Obst und Gemüse wird wässrig, weich, erzeugt Blähungen.

Zusätzlich

Die Bedeckung der Baum- und Strauchscheiben mit Mulchmaterial (Grasschnitt, Strohhäcksel, gehäckselter Pflanzenschnitt, Laub usw.) ist immer günstig. Im Winter muss auf Mäuse unter warmen Mulchdecken geachtet werden.

Alle Mulcharten rotten schneller, wenn sie mit Snoeks STEINMEHL und HORNMEHL oder Snoeks MEISTERDÜNGER bestreut werden.

Auch Gemüsebeete sollten in der Vegetationszeit auf den Gehwegen usw. und zwischen den Pflanzen eine Mulchdecke bekommen, so dass der Boden bedeckt ist. Das Bodenleben wird viel aktiver, der Wasserbedarf geringer und Unkräuter siedeln sich schwerer an. Nur Schnecken lieben die Mulchschicht (dagegen gibt es SCHNECKENGRANULAT)!

Kompost ist der Segen des Gartens! Es wird alle Sorgfalt auf gute Kompostaufbereitung mittels aller kompostierbaren Abfälle aus Garten und Haus angewendet. Im Haus- und Siedlungsgarten empfehlen wir den Kompostsilo. Er ist sauber zu befüllen, man kann ihn gegen Vögel und Katzen gut abdecken, er ermöglicht gute Wärmeentwicklung und damit kurze Rottezeiten.

Die Kompostoberfläche wird regelmäßig behandelt. Das Aufpudern mit STEINMEHL oder auch MEERESALGENKALK, das Besprühen des Haufens mit BALDRIAN BLÜTENEXTRAKT und MEERESALGENKALK oder Pflanzenjauchen verbessern die Kompostqualität und Rottevorgänge ganz erheblich.

KOMPOSTMEISTER lässt die Rotte schneller starten, bringt auch bei geringem Materialanfall, höhere Temperaturen in die Rottemasse und beschleunigt die bakterielle Umsetzung. Er fördert den Regenwurmbesatz und andere kompostumsetzende Insekten im Haufen. Er erspart auch das Umsetzen.

Anwendungszeit

Baum- und Buschobst

Gedüngt wird ab November bis Ende Februar. Bei Baum- und Buschobst genügt eine einmalige Versorgung auf die sogenannte Baumscheibe (Kronentraufe). Nur bei überreicher Blüte und entsprechendem Fruchtansatz wird nach der Blüte noch einmal nachgedüngt.

Gemüse

Die gesamte Fläche wird ab November gleichmäßig bestreut. Bis Februar auch auf stehengebliebene Pflanzenreste. Auf unterschiedlichen Nährstoffbedarf der auf der Fläche geplanten Gemüsearten achten (Stark- bzw. Schwachzehrer). Im Mai/Juni ist Nachdüngung nötig. Kopfdüngung mit Flüssigdünger (MEERESALGEN und Jauchen) wirken spontaner als Bodendüngung. Ab August nicht mehr düngen, um festes, lagerfähiges Gemüse zu erhalten.

Bei Fruchtwechsel auf Flächen wird eine Neudüngung je nach Fruchtart vorgenommen.

Gewächshaus

Gewächshausböden müssen auch im Winter regelmäßig gegossen/gewässert werden, sonst nimmt der Boden im Frühjahr kein Wasser an! Die empfohlenen Düngemengen dabei etwas erhöhen, da der Boden durch den intensiven Wuchs der Pflanzen stärker von Nährstoffen ausgelaugt wird. Keine Triebdünger (wasserlösliche Volldünger) mehr verwenden, sondern Humus, STEINMEHL und unsere Mikronährstoffe MEERWUNDER SEETANG GRANULAT, MEISTERDÜNGER, MEERESALGENKALK (alle fest u/o flüssig).

Pflanzenpflege/Pflanzenapotheke

Im biologischen Anbau versteht man unter Pflanzenpflege bzw. Pflanzenschutz weniger die Behandlung der Gewächse oder Früchte gegen Schädlinge und Pilzschäden mit Spezialpräparaten, wie im chemischen Pflanzenschutz üblich, sondern den Aufwuchs gesunder Pflanzen, die von alleine mit Schäden fertig werden. Alle Pflanzen haben nämlich ähnlich gut entwickelte Abwehrsysteme wie wir sie aus der Tierwelt oder bei uns kennen. Überdüngt man sie nicht, schwächt oder verweichlicht nicht ihr arteigenes Immunsystem durch ständige Anwendung von chemischen Pflanzenschutzmitteln, sind Pflanzen auch ohne unsere Hilfe lebensfähig und bleiben gesund. Immerhin gibt es ja Pflanzen länger als den chemischen Pflanzenschutz, dessen negative Auswirkungen infolge meist völlig übertriebener Anwendung immer mehr bemerkbar wird.

Da jedoch Umweltveränderungen und -schäden auch Pflanzen beeinflussen, sollte es unsere Aufgabe sein, deren natürliche Abwehrkräfte zu aktivieren und zu stärken, indem wir ihnen vorbeugend Kräftigungsmittel zuführen, von denen wir wissen, dass sie ganz bestimmte Reaktionen auslösen. Genauso wie in der Mischkultur, wo Nachbarschaftspflanzen sich gegenseitig stärken und fördern, können wir ja auch diejenigen Pflanzenstoffe, die dies bewirken, ihnen direkt zuführen um gleiche Wirkungen zu erzielen.

Die Heilpflanzen für Pflanzen sind seit 100 Jahren bekannt. Das Wissen ist mit den ersten sensationellen Erfolgen der chemischen Stoffe nur verdrängt worden. Wir entdecken jetzt wieder neu, was altbekannt war und erleben, dass wir auch ohne die Stoffe der Industrie eine gute und auch genügend Nahrung erzeugen können.

Alle unsere Produkte sind auf diesen Prinzipien aufgebaut. Sie sind ungiftig für Pflanze, MENSCH, Tier und Bodenleben, stören oder vergiften nicht die Umwelt. Wir sehen sie jedoch nicht „als Mittel gegen“ sondern „als natürliche Hilfe für“ an. Ihre Anwendung erfolgt nicht erst, wenn Schäden bevorstehen oder eingetreten sind, sondern stets als langfristige Vorbeugung sowie Anregung für die Pflanzen, ihre eigenen Abwehrkräfte rechtzeitig und ausreichend zu mobilisieren.

Wer diesen so ganz anderen Pflanzenschutz einmal verinnerlicht hat, wird glücklich sein bzw. werden! Wen diese Zeilen neugierig gemacht haben, dem bieten wir reichhaltige Literatur und faszinierendes Lesevergnügen.

Die nachstehend aufgeführten Produkte ermöglichen dem Fachmann viele Variationen und spezielle Anwendungen. Man kommt aber auch mit wenigen Präparaten aus, wenn diese regelmäßig angewendet werden.

SILKABEN MINERALPULVER ein vielseitiges einsetzbares fast unverzichtbares Produkt. Es festigt die Blattstruktur und ernährt das Zellgewebe. Damit werden viele positive Wirkungen erzielt. Zum Spritzen und Pudern geeignet. Kann aber auch über Gießkanne ausgebracht werden oder einfach ausgestreut werden. Seit Jahren im Erwerbsanbau in ganz Europa verwendet.

MEERESALGENKALK, STEINMEHL oder QUARZMEHL mit ähnlichen, jedoch spezialisierten Wirkungen wie SILKABEN MINERALPULVER.

MEERESALGEN FLÜSSIG Extrakt als blattdüngend und blattkräftigend. Spurenelement- und Mikronährstoffdünger. Besitzt gute Wirkungen gegen Pilzgefahren, fördert die Aroma- und Zuckerbildung.

ACKERSCHACHTELHALMEXTRAKT COMPOSITUM Die bekannte und erfolgreiche Herstellung des kieselhaltigen Ackerschachtelhalmes unter Zugabe noch weiterer hochwirksamer Pflanzenauszüge. Wirkt umfassend pflanzenstärkend und –schützend infolge Aktivierung der Abwehrkräfte gegen Pilze und Insekten sowie Spinnentiere.

Selbsthergestellte Pflanzenjauchen. Diesen kann zur Wirkungsverbesserung STEINMEHL, SILKABEN MINERALPULVER (beide binden zugleich unangenehme Gerüche) MEERESALGEN SEETANG GRANULAT und selbsterzeugter Humus, wenn nicht vorhanden KOMPOSTMEISTER beigegeben werden. Letzteren erst drei Tage vor der Anwendung zusetzen, also nicht mit vergären lassen. Diese Jauchen düngen und haben eine anerkannte Schutzwirkung. Sie werden zur Anwendung ca. 1:10 mit Wasser verdünnt und über die Pflanzen gebraust und können durch ein feines Sieb gegeben, auch gespritzt werden.

BALDRIAN BLÜTENEXTRAKT ein Spritzmittel zur Verbesserung des Blütenansatzes und gegen Frostschäden während der Blüte. Bei Behandlung der Tomaten wird es allen Spritzbrühen beigefügt, um die Abwehrkräfte gegen Rost- bzw. Bräunepilze zu verbessern.

Anwendung

Bei Obstgehölzen

Stammanstrich mit SILKABEN MINERALPULVER. Besonders wichtig im Februar, wenn die Säfte bei Sonnenschein schon am Stamm aufsteigen, Frostnächte dann aber die Rinde zum Platzen bringen können.

Stamm- und Kronenspritzung ab Knospendickwerden regelmäßig alle 10-14 Tage mit SILKABEN MINERALPILVER unter wechselnden Zusätzen von MEERESALGEN und BALDRIAN BLÜTENEXTRAKT. Wichtigste Behandlungszeit ist ab Stadium „Mausohr“ bzw. „Erste Blättchen“ bis zur Fruchtbildung im Juni. Dann wieder, um die Früchte gesund heranreifen zu lassen. Die Spritzintervalle können dabei ab Juli auf 2-3 Wochen verlängert werden. Nur nach Gewitterregen, Hagel usw. müssen unbedingt Zwischenbehandlungen erfolgen, um die Wetterschäden zu mildern. Ab August erfolgt nur noch eine Behandlung, um die Zuckergehalte zu erhöhen und Lagerfestigkeit zu verbessern. Einzelheiten der Spritztechnik usw. können sie den Produktprospekten entnehmen.

Die Behandlungen von Kern- und Steinobst sind gleich. Bei Sauerkirschen, die von der Rutenkrankheit befallen sind (Spitzendürre, Monilia), in die Blüte SILKABEN MINERALPULVER spritzen. Befallene Ruten abschneiden und verbrennen.

Bei Pfirsichen, die häufig die Kräuselkrankheit bekommen, wobei die jungen Blätter abfallen, schon vor Knospenaufbruch zweimal Spritzen und allen Brühen bis zum Juni, d.h. nach der Blüte, Netzschwefel zugeben.

Bei Buschobst

Beim Winterschnitt regelmäßig gut auslichten und so ständig den Busch verjüngen! Zweimalige Behandlung vor Knospenaufbruch mit SILKABEN MINERALPULVER. Danach alle 10 Tage mit Spritzbrühen wie bei Obstgehölzen verwenden. Behandlung ca. 14 Tage vor der Ernte einstellen.

Bei Stachelbeeren, die regelmäßig vom Mehltau befallen werden, wird der Brühe Netzschwefel beigeben. Bei Himbeeren die Ruten ab Bodenaustritt besonders gründlich mitspritzen. Von Pilzen befallene Ruten unbedingt abschneiden.

Zusammensetzung der Brühen sonst gleich wie bei Obstgehölzen.

Bei Freilandgemüsen

Bei selbstgezogenen Jungpflanzen wirkt sich eine Behandlung mit MEERESALGEN sowie mit BALDRIAN BLÜTENEXTRAKT günstig aus auf Keimung und gute Keimlingsentwicklung. Beim Einsetzen der Jungpflanzen oder von Pflanzzwiebeln die Saatrille oder das Pflanzloch mit MEERWUNDER SEETANG GRANULAT und SILKABEN MINERALPULVER auf Boden und Wandung pudern (gilt auch für Blumenzwiebeln). Behandlung der Jungpflanzen alle 8-12 Tage mit einer Spritz- oder Brausebrühe aus SILKABEN MINERALPULVER unter Zusatz von MEERESALGEN im Wechsel mit ACKERSCHACHTELHALMEXTRAKT COMPOSITUM.

Damit wird die gesamte Pflanze überbraust oder gespritzt. Bei Tomaten und Gurken wird allen Brühen BALDRIAN BLÜTENEXTRAKT beigemischt/zugesetzt.

Salate werden nicht mit SILKABEN MINERALPULVER behandelt, die zarten Blätter würden zu hart werden. Diese Behandlung wird bis 14 Tage vor der Ernte fortgesetzt.

Sehr günstig auf alle Gemüsearten wirkt sich der Anbau nach den Regeln der Mischkultur aus. Zumindest Dill und Zwiebelgewächse sollten überall beigepflanzt werden! Dies gilt besonders für Tomaten, Gurken und Stangenbohnen. Diese Beipflanzungen werden nicht geerntet – ihre Aromen sollen den Nahrungspflanzen bis zur Ernte helfen, gesund zu bleiben. Gelegentlich bei Staub und anderer Verschmutzung eine Pflanzenwäsche vornehmen. Die Pflanzen können danach besser assimilieren.

Gewürz- und Heilkräuter

Nur Humus- und Steinmehldüngung. Dazu MEERWUNDER SEETANG GRANULAT am Vegetationsbeginn. Keinen Volldünger, vor allem keinen Stickstoffdünger geben. Mastige, hochgetriebene Gewürz- und Heilpflanzen bilden sonst wenig ihrer Wirk- und Aromastoffe aus.

Gewächshaus: Grundsätzlich gleiche Behandlungen wie im Freiland, nur können die Intervalle verlängert werden, denn hier wird ja nichts durch Regen abgewaschen, die Pflanzen nicht durch schlechte Witterung geschwächt. Meist genügt es, die nachwachsenden Triebe oder Früchte isoliert zu spritzen. Im Gewächshaus nur zu Spritzzwecken die ganze Pflanze benetzen, nicht aber zur Wasserversorgung. Diese findet nur am Boden statt. Und auch hier wird nur gehackt! Zur besseren Befruchtung sollte man ein bis zwei Borretschsträucher einpflanzen, das lockt Bienen an.

Sonderkulturen

Über den Weinbau verlangen sie bitte ein gesondertes Merkblatt von uns. Ebenfalls über Kartoffelanbau im Gartenbereich und über Erdbeeren. Fordern Sie gleich noch unsere Sonderschriften über richtige Kompostbereitung, über unsere Meeresalgenprodukte und die Hinweise zur Schneckenregulierung im Garten mit an.

Beim Spargel sollte das nach der Ernte wachsende Kraut mit SILKABEN MINERALPULVER gespritzt werden, um den Botrytispilz abzuwehren.

Viele Kohlarten werden von Schnecken heimgesucht, die im Blattwerk verbleiben. Diese und die Raupen werden am besten durch kräftiges Pudern der Pflanzen mit STEINMEHL oder MEERESALGENKALK vertrieben. Gleichzeitig wird das Gewebe gekräftigt und die Lagerfähigkeit erhöht.

Und: Man kann Gartenarbeit auch übertreiben! Lassen sie ruhig einige „Unkräuter“ zwischen den Gemüsepflanzen stehen. Diese bereichern den Boden, setzen Nährstoffe frei und verbessern so den Boden und das Leben darin. Auch dadurch wird die Pflanzengesundheit gefördert und der Geschmack von Gemüse verbessert. Nur überhand nehmen dürfen die Wildkräuter nicht, dann werden sie abgehackt, „niemals weggespritzt“!

Nicht zu viel gießen oder sprengen. Hacken genügt oft und wirkt sich günstig auf den Boden aus, und vertreibt indirekt auch Läuse! Wenn gegossen werden muss, lieber nur ein, zweimal die Woche, aber dann gründlich mit abgestandenem Wasser aus der Regentonne und immer mit einem kleinen Schuss Pflanzenjauche darin.

Ähnlich ist es mit den sogenannten Schädlingen. Einige Läuse stören doch nicht! Vernichten wir sie mit Giften, so töten wir meist auch die Nützlinge unter den Insekten mit. Wir stören also das biologische Gleichgewicht, das sich in einem Garten, Freiland, Gewächshaus „ohne Chemie“ von alleine einstellt. Zu viele Schädlinge oder Krankheiten ist zuerst ein Anzeiger dafür, dass wir etwas falsch gemacht haben und die Natur nun wieder regulieren will. Überdüngung, zu viel Gießen, zu viel Pflanzenschutz, der ja auch die Gewächse schwächt, falscher Standort, ungeeignete Bodenverhältnisse, falsche Nachbarpflanzen – das abzustellen, liegt bei uns. Nadelgehölze

Sind für Nadeldüngung dankbar. 3-4-mal jährlich eine Spritzung mit MEERESALGEN oder/und ACKERSCHACHTELHALM-COMPOSITUM sichern schöne, sattgrüne Nadeln. Bei Befall mit den gefürchteten Sitkaläusen oder Milben müssen Nadelgehölze zunächst mit einem systemischen Spezialmittel behandelt werden, sonst wirken die nachfolgend angewendeten o.a. Stärkungsmittel nicht. In diesem Fall den Mitteln noch STEINMEHL oder SILKABEN MINERALPULVER zusetzen, um die Nadeln zu härten und gegen Neuzugang der Schädlinge zu stärken. Denken sie daran, dass bei diesen flachwurzelnden Pflanzen gegossen/gewässert werden muss! Viele Nadelgehölze vertrocknen regelrecht, wenn die Wurzeln infolge Bodenfrosts zu trocken stehen.

Laubgehölze

Diese werden ebenfalls von Läusen und Pilzen befallen. Wenn Obstbäume gespritzt werden, Behandeln sie die Laubgehölze doch gleich mit. Auch hier wirken SILKABEN MINERALPULVER zusammen mit MEERESALGEN meist ausreichend. Für Düngung gleiche Behandlung wie bei Obstbäumen empfohlen.

Blumen

Nur zurückhaltend düngen. STEINMEHL und MEERWUNDER Seetang Granulat zur Bodenversorgung bringen bessere Farben und Duft. Für Blattdüngung MEERESALGEN spritzen.

Rosen

Im Frühjahr STEINMEHL und MEERWUNDER Seetang Granulat sowie QUARZMEHL in den Boden einarbeiten. Düngen mit MEISTERDÜNGER und/oder (gutem)Kompost. Nach Austrieb spritzen mit SILKABEN MINERALPULVER in Kombination mit MEERESALGEN oder ACKERSCHACHTELHALM-COMPOSITUM. Die Behandlung vertreibt in Folge der nunmehr härteren Blattstruktur Läuse. Gegen Mehltau den Spritzbrühen noch Netzschwefel beifügen.

Ein Tipp: Pflanzen sie in die Rosenbeete/-felder einige Tagetesblumen und/oder Zwiebelgewächse (Zwiebel, Schnittlauch, Knoblauch). Diese Beipflanzungen wirken günstig gegen Mehltau und Läuse.

Rasen

Wir unterscheiden zwischen blühender Wiese und dem ständig geschnittenen Rasen. Auch eine Wiese ist für Düngung mit STEINMEHL, MEERESALGENKALK (gegen Versauerung) und Humus dankbar – die Blumen blühen umso besser. Der eigentliche Rasen benötigt, infolge des ständigen Schnittes jedoch stickstoffreichen Volldünger. Humus mit zusätzlich HORNMEHL (wenn nicht vorhanden, MEISTERDÜNGER) sowie unbedingt STEINMEHL und gelegentlich Kalk (MEERESALGENKALK) sind für flottes Wachstum notwendig. Gedüngt wird im Winter und mindestens drei- bis viermal während der Vegetationszeit.

Nach dem Düngen kräftig sprengen. Vermooste Stellen durch Vertikutiermaschine oder harten Rechen ausräumen. Boden luftdurchlässig halten, indem einmal jährlich Sand gestreut wird. Rasenschnitt abräumen und als Mulchmaterial verwenden.

Haben sie Fragen oder Wünsche, rufen sie uns an oder schreiben uns (info@snoek-naturprodukte.de). Wir können auf diesem Merkblatt keinesfalls alle Möglichkeiten mit biologischen Präparaten aufzeigen.

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